2008, in den Wochen vor der historischen Wahl Barack Obamas zum ersten schwarzen Präsidenten der USA, befand sich Wil Haygood, Journalist bei der Washington Post, auf einer Mission: Er wollte einen Afroamerikaner finden, der im Weißen Haus gearbeitet und die Bürgerrechtsbewegung hinter den Kulissen erlebt hatte. Nach intensiven Recherchen entdeckte Haygood einen solchen Menschen direkt in Washington, DC: Von den 1950ern bis in die 1980er Jahre hatte der mittlerweile 89-jährige Eugene Allen unter acht Präsidenten als deren persönlicher Butler gearbeitet.

In vielen Interviews mit Allen und seiner Frau Helene verfasste Haygood unter dem Titel „A Butler Served Well by This Election“ das außergewöhnliche Porträt eines Mannes, der die wichtigsten amerikanischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und die Persönlichkeit der Machthaber dieser Zeit aus erster Hand bezeugen konnte. Produzentin Laura Ziskin erkannte sofort das epische Potenzial in Allens Geschichte. Obwohl ihn mehrere andere Produzenten umwarben, ließ sich Haygood von Ziskins Leidenschaft und Vision für das Projekt überzeugen und war einverstanden, es so bald wie möglich zu verwirklichen. Um Allens Biografie fiktional umzusetzen wurde Drehbuchautor Danny Strong verpflichtet, zu dessen jüngsten Arbeiten der hochgelobte HBO-Film „Game Change“ gehörte. Für die unabhängige Finanzierung war schließlich ein großer Kraftakt nötig, der Ziskin mit der Hilfe von vielen engagierten Institutionen und Einzelpersonen gelang. Für die Regie hatte sie von Anfang an Lee Daniels im Auge, der sich mit seinem Oscar®-Gewinner „Precious“ einen großen Namen gemacht hat. Sein Know-how in unabhängiger Filmproduktion erwies sich ebenfalls als hilfreich. Nach Ziskins überraschendem Krebstod im Juni 2011 schloss Daniels mit der Hilfe von Produzentin Pam Williams die Finanzierung ab.

Es folgte die Vergabe der Hauptrollen an Forest Whitaker und Oprah Winfrey, gefolgt von David Oyelowo, der bereits bei „The Paperboy“ mit Daniels zusammengearbeitet hatte. Danach erweiterte sich die All-Star-Liste kontinuierlich um Namen wie Mariah Carey, John Cusack, Jane Fonda, Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, Lenny Kravitz, James Marsden, Alex Pettyfer, Vanessa Redgrave, Alan Rickman, Liev Schreiber und Robin Williams. Viele der Schauspieler verpflichteten sich mit großer Begeisterung für das Projekt und akzeptierten weitaus geringere Gagen als gewohnt. Manche von ihnen sagten für die Dreharbeiten sogar bestehende Verpflichtungen oder Tourneen ab. Die Aufnahmen fanden im Sommer 2012 über einen Zeitraum von 41 Tagen in New Orleans statt – eine relativ kurze Drehzeit, gemessen an der historischen Dimension und der Größe des Ensembles.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Von weiteren Hindernissen, wie einem Rechtsstreit über die Nutzung des Filmtitels, unbeeindruckt, startete DER BUTLER am 16. August 2013 in den USA und setzte sich sofort an die Spitze der US-Kinocharts, die er für 3 Wochen anführte. Als US-Verleih hatte sich die Harvey Weinstein Company gefunden, die in der Vergangenheit wiederholt ihr gutes Gespür für die Entdeckung von späteren OSCAR®-Preisträgern bewiesen hat. So ist es auch wenig verwunderlich das der Film bereits als heißer OSCAR®-Anwärter gehandelt wird.

HINTERGRUND

2008, in den Wochen vor der historischen Wahl Barack Obamas zum ersten schwarzen Präsidenten der USA, befand sich Wil Haygood, Journalist bei der Washington Post, auf einer Mission: Er wollte einen Afroamerikaner finden, der im Weißen Haus gearbeitet und die Bürgerrechtsbewegung hinter den Kulissen erlebt hatte. Nach intensiven Recherchen entdeckte Haygood einen solchen Menschen direkt in Washington, DC: Von den 1950ern bis in die 1980er Jahre hatte der mittlerweile 89-jährige Eugene Allen unter acht Präsidenten als deren persönlicher Butler gearbeitet.

In vielen Interviews mit Allen und seiner Frau Helene verfasste Haygood unter dem Titel „A Butler Served Well by This Election“ das außergewöhnliche Porträt eines Mannes, der die wichtigsten amerikanischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und die Persönlichkeit der Machthaber dieser Zeit aus erster Hand bezeugen konnte. Produzentin Laura Ziskin erkannte sofort das epische Potenzial in Allens Geschichte. Obwohl ihn mehrere andere Produzenten umwarben, ließ sich Haygood von Ziskins Leidenschaft und Vision für das Projekt überzeugen und war einverstanden, es so bald wie möglich zu verwirklichen. Um Allens Biografie fiktional umzusetzen wurde Drehbuchautor Danny Strong verpflichtet, zu dessen jüngsten Arbeiten der hochgelobte HBO-Film „Game Change“ gehörte. Für die unabhängige Finanzierung war schließlich ein großer Kraftakt nötig, der Ziskin mit der Hilfe von vielen engagierten Institutionen und Einzelpersonen gelang. Für die Regie hatte sie von Anfang an Lee Daniels im Auge, der sich mit seinem Oscar®-Gewinner „Precious“ einen großen Namen gemacht hat. Sein Know-how in unabhängiger Filmproduktion erwies sich ebenfalls als hilfreich. Nach Ziskins überraschendem Krebstod im Juni 2011 schloss Daniels mit der Hilfe von Produzentin Pam Williams die Finanzierung ab.

Es folgte die Vergabe der Hauptrollen an Forest Whitaker und Oprah Winfrey, gefolgt von David Oyelowo, der bereits bei „The Paperboy“ mit Daniels zusammengearbeitet hatte. Danach erweiterte sich die All-Star-Liste kontinuierlich um Namen wie Mariah Carey, John Cusack, Jane Fonda, Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, Lenny Kravitz, James Marsden, Alex Pettyfer, Vanessa Redgrave, Alan Rickman, Liev Schreiber und Robin Williams. Viele der Schauspieler verpflichteten sich mit großer Begeisterung für das Projekt und akzeptierten weitaus geringere Gagen als gewohnt. Manche von ihnen sagten für die Dreharbeiten sogar bestehende Verpflichtungen oder Tourneen ab. Die Aufnahmen fanden im Sommer 2012 über einen Zeitraum von 41 Tagen in New Orleans statt – eine relativ kurze Drehzeit, gemessen an der historischen Dimension und der Größe des Ensembles.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Von weiteren Hindernissen, wie einem Rechtsstreit über die Nutzung des Filmtitels, unbeeindruckt, startete DER BUTLER am 16. August 2013 in den USA und setzte sich sofort an die Spitze der US-Kinocharts, die er für 3 Wochen anführte. Als US-Verleih hatte sich die Harvey Weinstein Company gefunden, die in der Vergangenheit wiederholt ihr gutes Gespür für die Entdeckung von späteren OSCAR®-Preisträgern bewiesen hat. So ist es auch wenig verwunderlich das der Film bereits als heißer OSCAR®-Anwärter gehandelt wird.

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